Verleihung des 37. Medienpreises beim Jahresauftakt in Stuttgart

17.02.2026 |

Beim Jahresauftakt der Caritas Baden-Württemberg in Stuttgart wurden fünf Journalistinnen und Journalisten sowie die SWR-Redaktion Heimat des SWR mit dem 37. Caritas-Medienpreis ausgezeichnet. Die Caritas vergab vier Preise mit einem Preisgeld von jeweils 2.000 Euro.
 
Den Preis in der Kategorie Print / Online erhielt Pascal Durain für seinen im Südkurier erschienenen Beitrag „Als er seiner Freundin die Rippe bricht, holt er sich Hilfe“. Er thematisiert Gewalt in der Partnerschaft und tut dies ohne anklagenden Unterton.
 
Der Preis für die Kategorie Hörfunk / Podcast ging an Elisa Göppert und Hanna Kopp für ihr Radio-Feature im SWR „Eine so schöne Landschaft und ein so trauriger Ort – Erinnern und Vergessen in Haslach“. Das Autorinnen-Duo ging der Frage nach, wieso ihre Heimatstadt Haslach im Kizigtal an einem Ort eine Mülldeponie einrichtete, an dem im Zweiten Weltkrieg 1.700 Deportierte Zwangsarbeit verrichteten.
 
Weitere 2.000 Euro gingen an Yvonne Lachmann und Nora Mazurek für ihren Film „Lebensunwert“.  Die beiden Autorinnen begleiten das inklusive Ensemble „Die Tonne“ des Theaters Reutlingen mit der Kamera bei der Entstehung und Aufführung eines Straßen-theaterstücks über die Geschichte der Tötungsanstalt Grafeneck. Hier, in der Nähe von Reutlingen, ermordeten Nationalsozialisten 1940 insgesamt 10.654 Menschen, die sie im Rahmen ihrer menschenverachtenden Ideologie als „lebensunwert“ diffamierten.
 
In der erstmals ausgeschriebenen Kategorie Social Media vergab die Jury den Preis an die Redaktion Heimat des SWR für ihre Geschichten aus dem Leben auf dem Instagram-Kanal @swrheimat . Der Kanal eröffnet Einblicke in die vielfältigen Lebenswirklichkeiten von Menschen. Es sind außergewöhnliche und treffende Darstellungen von Menschen, von Initiativen und Projekten, die bewegen und zum Nachdenken anregen.
 
(Maier/DICV Freiburg)
 
 
 
Twitter Erzbistum Freiburg
 Social-Media-Inhalte aktivieren